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Vielen Dank für deine Unterstützung!

Über die Bilder gehts zu unseren Erlebnissen aus Costa Rica:

Eher nebensächlich aber doch sehr im Gedächtnis geblieben ist mir die wunderbare Natur in Costa Rica. Ich bin mehr als einmal über Gottes Schöpfung ins Staunen gekommen. Riesige farbenfrohe Schmetterlinge, Pflanzen in allen Formen und Größen und tausende von Insekten, egal wohin man schaut. Als hätte ein Designer sich mehr Gedanken gemacht, als wir Menschen jemals könnten.
Manuel
Als wir im Meer schwimmen waren, hat uns die Strömung fast aufs offene Meer hinausgezogen. Doch Gott hat uns bewahrt, sodass wir es trotzdem sicher zurück an den Strand geschafft haben.
Simon
In Costa Rica hatte ich einen echten Reality-Check: Ich wurde von so vielen Menschen beschenkt – von Leuten, die ich größtenteils gar nicht kenne. Ihr habt keinen persönlichen Gewinn davon gehabt, aber ihr wart bereit zu geben, mit einer Großzügigkeit, die ich bis heute kaum fassen kann. Die benötigte Summe wurde in kurzer Zeit sogar weit übertroffen – damit wurde auch ein Teil unseres Unterhalts mitfinanziert, was eine große Entlastung für die DIPM war. Ich bin jedem von euch unglaublich dankbar. Ihr wart so freundlich zu uns – danke!

Was mich bis heute begeistert, ist die Schönheit der Schöpfung dort. Egal wo man hinschaut, erkennt man liebevolle Details unseres Schöpfers. Wir durften mit allen Sinnen genießen: bunte Schmetterlinge wie der Morpho, Tukane, Affen, Faultiere, Krokodile, Schildkröten, Blütenpracht, Gebirgsketten, Wasserfälle und das Zirpen der Zikaden (die sind echt genial!). All das ist Ausdruck von Gottes extremer Liebe – ist das nicht verrückt, wie gut er ist?

Tief berührt hat mich auch die Gemeinschaft mit den Costaricanern und Indigenen. Wir könnten kulturell kaum unterschiedlicher sein, und doch verbindet uns das gemeinsame Brennen für Jesus. Ich habe eine so tiefe Liebe gespürt – zu Menschen, die ich euch nicht mal vorstellen könnte.

Diese ganze Zeit in Costa Rica fühlte sich an wie Psalm 139,5: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ Auch in Momenten von Erschöpfung oder Tränen war Gott nah, hat getröstet, gehalten – und nicht nur mich, sondern auch unser ganzes Team. Es war eine Zeit voller Tiefen, aber noch mehr voller Freude, Hoffnung und Dankbarkeit. Nicht alles war leicht – aber Gott war da. Und das ist mehr Grund zur Freude, als ich je hätte planen können.
Clara
Ich habe die meiste Zeit in Costa Rica im Krankenhaus verbracht. Besonders nach der ganz akuten Krankheitsphase habe ich viel Trost und Ermutigung erfahren – durch (Kinder-)Lieder und Bibelverse, die mir zur rechten Zeit in den Sinn kamen. Auch wenn ich es nicht immer gespürt habe, hat Jesus mich in dieser Zeit getragen. Für all das bin ich ihm sehr dankbar.

Am 7. Februar kam meine Mama zu mir ins Krankenhaus. In der ganzen Zeit, in der sie bei mir war, waren meine Oma und mein Opa bei meiner Familie zu Hause und haben den Laden geschmissen. Dass das möglich war und so gut geklappt hat ist ein Grund zum Danken. Auch für die Möglichkeit, mit unserer Familie über WhatsApp und WLAN per Videoanruf zu telefonieren waren wir dankbar. Wir mussten leider sehr lange darauf warten, dass alle Formalitäten geklärt wurden, damit ich heimkehren konnte. Im Nachhinein sehe ich darin Gottes Führung, denn so konnten wir in diesen Tagen, in denen es mir schon viel besser ging, noch kleine Ausflüge in die wunderschöne costaricanische Natur machen und auch viel wertvolle Zeit zu zweit verbringen.

Ich bin Gott sehr dankbar für alles, was unser ganzes Team und die Mitarbeitenden vom CAPI und der DIPM für mich getan haben und dafür, dass ich wieder ganz gesund bin.
Hannah
Während unserer Zeit in Costa Rica begann meine Nase durchgängig zu laufen. Da ich handwerklich beschäftigt war, fand ich es einfach nur lästig, meine Nase zu putzen. Am Abend nach einem Tag mit Schnupfen, lag ich im Bett und redete mit Jesus: „Hey Jesus, es wäre so cool, wenn ich morgen früh aufwachen könnte und meine Nase nicht mehr laufen würde.“ Und tatsächlich – am nächsten Morgen war mein Schnupfen verschwunden. Ich durfte einmal mehr Heilung erfahren und wurde neu daran erinnert, wie wichtig es ist, zu beten, gerade dann, wenn es mir nicht gut geht. Auch wenn ich weiß, dass Gott jede Situation gebrauchen kann, wurde mir erneut bewusst, wie Gott sich um mich kümmert.
Tabi
Für mich war der Einsatz in Costa Rica mal wieder eine Lektion dafür, dass Jesus uns durchträgt, wenn wir selbst nicht mehr weiter wissen. Ich habe seinen Frieden und seine Führung erlebt in der nicht planbaren Situation des Krankenhausaufenthaltes.

Mir hat es große Freude gemacht, neben der sonst eher inhaltlichen und kopflastigen Arbeit, auch wieder mal etwas Praktisches zu machen, Licht ins Dunkel zu bringen und dafür zu sorgen, dass die lernenden Indigenen einen kühlen Kopf bewahren (Lampen auf LED umgerüstet und Deckenventilatoren getauscht).
Luc
Schon zu Beginn der Reise und auch im späteren Verlauf durfte ich erleben, wie gut es tut, von Freunden betende Unterstützung zu haben. Als Person, die normalerweise auf der anderen Seite der Missionskette steht, durfte ich mir diesen Rückhalts im Gebet sicher sein.

Unser erster Flug von Frankfurt nach Newark hatte bereits Verspätung und unsere Umsteigezeit war sowieso relativ knapp mit Passkontrolle, Kofferabgabe usw. Kleiner Stress, zumal der Missionar, der uns abholen sollte, bereits die drei Stunden zum Flughafen losgefahren ist. Wir teilten uns also auf: Ein Teil kümmerten sich um die restlichen Tickets, die uns in Frankfurt noch nicht ausgestellt werden konnten und die anderen rannten zum Gate, um mit dem Flugpersonal zu sprechen und das Flugzeug aufzuhalten. Doch selbst zehn Minuten vor Gate-Schluss standen wir noch an der Sicherheitskontrolle. Wir schickten eine Eilmeldung in die Gebetsgruppe nach Deutschland und sprinteten mit ununterbrochenen Stoßgebeten los. Am Ende haben wir tatsächlich den Flug noch bekommen und alle Koffer kamen richtig an!

Gerade in solchen Momenten ist es ein Geschenk zu wissen, dass wir im Gebet getragen sind – und dass Gott uns sieht und begleitet, selbst wenn es hektisch wird.
Annika