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Gib nicht auf, auch wenn etwas Wichtiges fehlt

Wieder einmal waren Margarete und ich in Porto Velho, um wichtige Behördengänge zu erledigen. Als wir wieder nach Hause fuhren, dachte ich während der 400 km nach Lábrea: „Nur noch einmal diese Strecke mit Margarete an meiner Seite, bevor sie nach Deutschland umzieht.“ In Deutschland hatte ich Zeit gehabt, mit Gott über den anstehenden Abschied zu reden und ihm ein „JA“ für diese neue und schmerzliche Situation zu geben. 

Etwas später hatte ich endlich Zeit, mich um meine Wüstenrosen zu kümmern. Die extreme Regenzeit hatte den Pflanzen stark zugesetzt, so dass ich bei einigen radikal die faule Wurzel abschneiden musste. An diesem Tag war ich ziemlich deprimiert und nicht sicher, ob die Pflanzen meine Behandlung überleben würden. Aber nach ein paar Tagen erlebte ich etwas Wunderbares: 

Meine Wüstenrose erholte sich gut und hat mich etwas gelehrt: „Ich gebe nicht auf, auch wenn mir etwas ganz Wichtiges fehlt!“

Es war für mich wie ein Zuspruch von Gott: 

„Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

2Kor 12,9

Haus SHALOM, Indigene, Evangelisation, Jüngerschaft
Ester Vénsóg Hery
Missionarin in Brasilien

Dieser Bericht ist ein Auszug aus unserer Zeitschrift Werdet meine Zeugen (WMZ).

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