Wir sind Gott zutiefst dankbar, dass er uns die wunderbare Aufgabe anvertraut hat, das Stipendiatenprojekt für indigene Jugendliche voranzutreiben. Im täglichen Zusammenleben mit den Stipendiatinnen, die bei uns wohnen, können wir ihre Entwicklung, ihre Herausforderungen und ihr persönliches Wachstum hautnah miterleben. Von einem besonderen Erlebnis einer unserer Studentinnen in den ersten Tagen des Semesters möchten wir erzählen:
Sie studiert Krankenpflege. Im Unterricht stellte der Dozent Fragen, die sie in ihrem Vertrauen an Gott zweifeln ließen. Als ihre Kommilitonen auf sie zukamen und sie fragten, warum sie an Gott glaube, betete sie innerlich und bat den Heiligen Geist um Hilfe bei der Antwort. Was dann aus ihrem Mund kam, war voll klarer Überzeugung davon, wer Gott ist und welchen Ruf er für sie bereithält. Seitdem ist sie für ihre Kommilitonen zu einer Bezugsperson geworden.
Wir begleiten aber auch Studierende, die in anderen Städten leben. Trotz der räumlichen Distanz bleiben wir in Kontakt mit ihnen. Wir beten dafür, dass sie in Gott fest verankert werden und ihre Berufung in ihm entdecken. Über eine berufliche Laufbahn hinaus wünschen wir uns, dass sie zu Führungskräften in ihren Gemeinschaften werden und so noch viel mehr Menschen für Christus gewinnen können.
Dieser Bericht ist ein Auszug aus unserer Zeitschrift Werdet meine Zeugen (WMZ).
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