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Kulturstress kann Lebensstürme entfesseln

Unsere ersten Monate in Brasilien dienen dazu, die brasilianische Kultur und Sprache kennen und verstehen zu lernen. Dabei gibt es Herausforderungen und Schwierigkeiten. Ich musste meine Grenzen spüren, was Anpassung an eine ganz andere Kultur und das Lernen der Sprache angeht. Letztendlich waren meine Limits weit überschritten und ich benötigte dringend eine Auszeit. Beim genaueren Nachdenken war das auch für meine Frau und sogar unsere Kinder notwendig. Auch sie sind beständigem Kulturstress ausgesetzt.

Nach viel Gebet, Gesprächen und weiteren stürmischen Wochen kamen wir völlig erschöpft in einem Member Care-Zentrum an. Hier wollten wir eine Auszeit nehmen, um mit erfahrenen Begleitern unsere letzten Monate zu reflektieren und uns neu auszurichten.

Mitten im Sturm gestärkt

Auch diese Zeit begann etwas holprig, aber dann konnten wir erleben, dass Brasilianer, die wir vorher nicht kannten, uns in ihrem Land als Deutsche annahmen. Wir durften einfach wir selbst sein und aufatmen. Noch nie haben wir uns hier so wertgeschätzt und angenommen gefühlt. Es war eine unschätzbar wertvolle Auszeit für uns als Familie.

Das bedeutet nicht, dass wir jetzt in jeder Hinsicht über Kulturstress erhaben sind. Aber wir haben erlebt, dass Jesus mit einem Wort den Sturm in unserem Leben beruhigen kann. Dieser Lebenssturm ist noch nicht vorbei, aber mit dieser Erfahrung können wir gestärkt unseren Weg weitergehen.

David und Evelyn Meinel
Missionare in Vorbereitung

Dieser Bericht ist ein Auszug aus unserer Zeitschrift Werdet meine Zeugen (WMZ).

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