Die Bibelschüler beschäftigen sich intensiv mit Gottes Wort, lernen im Unterricht Basiswissen für die Gemeindearbeit und reflektieren im intensiven Zusammenleben und -arbeiten, wie Jesus den eigenen Charakter prägt.

Gottes Wort im Zentrum – von der Zielgruppe gehört, gelesen, verstanden und weitergesagt. Das war schon immer das Bemühen der Missionare.

Die beste Strategie

Um die Menschen in den vielen kleinen Indianerdörfern der weitläufigen, schwer erreichbaren Gebiete im Norden Brasiliens mit dem Wort Gottes zu erreichen, schienen uns schon lange Bibelkurse die beste Strategie zu sein. Wir ausländische Missionare wollen Einheimische ausbilden, die die Arbeit vor Ort tun können. Ab 1998 fanden 28 mehrwöchige Bibelkurse der DIPM in Porto Velho statt.

Was sich Indigene wünschen

Im Herbst 2013 sprachen sich ehemalige Kursteilnehmer eindeutig dafür aus, die Kurse auf ein Jahr auszudehnen, um wirklich prägen zu können. So startete auf Wunsch der Indigenen 2016 die Jahresbibelschule mit dem ersten Bibelschuljahr.
Von Anfang an waren wir uns einig, dass die Schule von einem eigenen Trägerverein betrieben werden sollte und Indigene als Lehrer und praktische Mitarbeiter essentiell sind – ein Bibelseminar von Indigenen für Indigene.
Ende Juni fand die konstituierende Sitzung des Vereins SEMEIAM statt. Am 25. Juli erreichte uns nach bangem Warten – erstaunlich schnell – die Nachricht, dass der Verein SEMEIAM die staatliche Anerkennung erhalten hat.

Für die Bibelschule, die Infrastruktur und die Unterstützung der indigenen Geschwister brauchen wir Ihre finanzielle Mithilfe.

Bei Spenden bitte Verwendungszweck angeben: Projekt H 72 200

Gerne könnt Ihr uns in Eure Gemeinde, Kreise und Veranstaltungen einladen. Dann können wir dort über die aktuelle Lebenssituation der Indianer in Brasilien noch anschaulicher informieren.

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