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Ausstellung „Wie Indianer überleben“ im Egenhauser Rathaus

 

Egenhausen – Vom 11. Januar bis 9. Februar 2018 ist eine Ausstellung mit wertvollen Exponaten aus Paraguay und Brasilien im Egenhausener Rathaus zu sehen. Die Ausstellung gehört der Deutschen Indianer Pionier Mission e.V. mit Sitz in St. Johann auf der Schwäbischen Alb.

 

Exponate, Texte und Bilder stammen aus der über 50jährigen Geschichte der DIPM in Paraguay und Brasilien. Lassen Sie sich mit hinein nehmen in das Leben und Wirken verschiedener Stämme als traditionelle Jäger und Sammler, wie auch in ihr Leben in und am Rande der modernen südamerikanischen Gesellschaften.

Konzipiert wurde die Ausstellung neu in dieser Form für Egenhausen von Michael Osiw, der selbst viele Jahre mit seiner Familie mit der DIPM in Paraguay tätig war, sowie dem Kulturwissenschaftler und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei der DIPM Sebastian Groß. Zu sehen sind Fotos, Werkzeuge und Handwerksarbeiten von 12 verschiedenen Ethnien aus dem Osten Paraguays, sowie dem brasilianischen Südwesten und dem Amazonasgebiet.

Schwerpunkt der Ausstellung ist der Zusammenprall von indigenen Gesellschaften mit der modernen Lebenswelt. Einerseits werden klassisches Leben und Weltbild der Indianer dargestellt, samt ihrer geistlichen und materiellen Not, andererseits werden Bewältigungsstrategien der Indianer mit ihrer neuen Lebensrealität zurecht zu kommen aufgezeigt. Das Leben und Überleben der Indianer in Urwald und Moderne fordert auch unser westliches Weltbild heraus und zeigt Chancen des christlichen Glaubens in seiner indigenen Ausprägung.

Die Eröffnung findet am 11.Januar um 17.00 Uhr statt. Es sprechen Bürgermeister Sven Holder und Sebastian Groß. Die Öffentlichkeit ist hierzu sehr herzlich eingeladen.