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Ganzheitliche Unterstützung für Indigene

Von der Sprengkraft zerfetzt

Im Februar platzte bei 40°C der Reifen – wieder einmal durften wir Bewahrung erleben. Denn einen so zerfetzten Reifen hatte ich in all den Jahrzehnten noch nie.

Was, wenn so völlig unerwartete Ereignisse über uns hereinbrechen? Wenn ein Todesfall, Unfall oder Krankheit alles zerfetzt? Sebastian, Reinaldo sowie Jeovan kamen an diesen Punkt in ihrem Leben. Nicht überhitzte Luft, sondern Alkohol und Drogen brachten ihr Leben zum Platzen. 

Alle drei Männer konnten wir in einer christlichen Einrichtung für Drogen-Rehabilitation unterbringen. Sebastian und Jeovan haben ihre Therapie nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen.  

Doch bei Reinaldo sah es anders aus. Zunächst machte auch er sehr erfreuliche Fortschritte. Seine Freude war riesig und er wollte getauft werden. Doch leider kam es anders: Sein Onkel holte Reinaldo aus der Klinik. Nach einigem Auf und Ab scheint ihn die Alkoholsucht wieder fest im Griff zu haben. 

Sebastian arbeitet jetzt als Maurer in seiner Siedlung und wendet an, was er in der Rehabilitation und bei uns im Missionstrainingszentrum Alves gelernt hat. So kann er seine Familie versorgen. Durch sein Zeugnis entstehen immer mehr Kontakte und manche bitten ihn um Hilfe. 

Wir freuen uns, dass die Station Alves dazu dient, Indigene auf ihrem Glaubensweg ganzheitlich zu begleiten und praktisch auszubilden. Denn Jesus hat auch bei zerrissenem Reifen immer noch ein Ersatzrad für uns bereit.  

ganzheitlich
Bernhard und Christine Möck
Missionare in Brasilien

Dieser Bericht ist ein Auszug aus unserer Zeitschrift Werdet meine Zeugen (WMZ).

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