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Wie ist die Situation der Indigenen in Ost-Paraguay? 

Die indigenen Gemeinschaften in Ost-Paraguay leben heute in stark veränderten Lebensräumen: Der atlantische Regenwald ist fast verschwunden, Landwirtschaft und Wasserkraftwerke (z.B. Itaipú) verdrängten viele Dörfer.

Kolonialisierung und Gewalt prägen ihr kollektives Gedächtnis; Armut, Diskriminierung und mangelnde Möglichkeiten der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beteiligung verschärfen die Lage. Viele bleiben in zerschnittenen Restwäldern oder Straßendörfern, manche siedeln in Städten wie Asunción. Schulen, Gesundheitsstationen und Infrastruktur verbessern sich zwar, doch strukturelle Probleme bleiben.

Die kulturelle Identität ist nach wie vor ein wichtiges Fundament der indigenen Ethnien. Leider werden sie genau an dieser Stelle oft von politisch motivierten Gruppen instrumentalisiert. Politische Kämpfe um Landrechte und Anerkennung, aber genauso die Angst vor Geistwesen ihres animistischen Weltbildes prägen ihre Gegenwart, ganz zu schweigen vom täglichen Kampf um die Versorgung der Familie. 

Hier findest du ausführlichere Informationen und Bilder, die einen fundierten Einblick in die Situationen der Indigenen in Ost-Paraguay geben.